Keine Programmier-Kenntnisse notwendig

.

Manchmal machen sich Menschen, die unsere Technik gerne kaufen wollen würden, Sorgen.

.

Sie können nicht selber programmieren, und sie wissen auch, dass ein professioneller Programmierer eine gehörige Stange Geld kosten kann.

.

Hier bei Oxygon sind diese Ängste absolut unbegründet. Ich erkläre Ihnen das einmal am Beispiel einer Wassershow-Programmierung.

.

Ein Bestandteil der Show-Steuerung ist ein handelsübliches Musik-Keyboard, wie Sie es auf dem folgenden Bild sehen können:

.

.

Sie können nun jeder einzelnen Taste dieses Keyboards einen Effekt zuordnen. Nehmen wir einfach einmal an, Sie haben auf die erste Taste den Effekt „Großer Pfau“ gelegt. Auf die zweite Taste legen Sie den Effekt „Pirouetten“. Und auf die dritte Taste den Effekt „Kreuzgitter“.

.

Jetzt fangen Sie mit dem „Programmieren“ an. Sie drücken auf der mitgelieferten Windows-Software auf „Play“ und die Musik beginnt zu spielen (wir wollen also eine musikgesteuerte Show erstellen).

.

Während Sie die Musik hören, drücken Sie an einer Stelle des Musikstücks genau dann die Taste Eins auf dem Musik-Keyboard, wenn Sie denken, hier würde der Effekt „Großer Pfau“ (der sich ja auf Taste Nummer Eins befindet) gut passen.

.

Keine Angst, wenn Sie später feststellen, dass dies doch nicht die geeignete Stelle war, können Sie das jederzeit mit der Computer-Maus wieder problemlos ändern. Oder Sie löschen gleich die gesamte erste Aufnahmespur in der Computer-Software. Denn eine neue Spur ist ja schnell wieder erstellt.

.

Sie drücken also das gesamte Musikstück hindurch immer wieder dann die Taste Nummer Eins, wenn Sie denken, hier würde der Effekt passen.

.

Jetzt aktivieren Sie auf der Computer-Software die zweite Spur.

.

Und die gleiche Prozedur, die Sie mit der Musik-Keyboard-Taste Eins soeben durchgeführt haben, machen Sie nun mit der Taste Nummer Zwei. Dort liegt ja bekanntlich (wie oben „festgelegt“) der Effekt „Pirouetten“.

.

Die Musik beginnt wieder, und immer wieder an den Stellen des Musikstücks, die Ihnen geeignet für die Pirouetten erscheinen, drücken Sie die Taste Nummer Zwei. Immer und immer wieder, bis das Lied zu Ende ist.

.

Jetzt haben wir auf der Spur Nummer Eins den Großen Pfau und auf der Spur Nummer Zwei die Pirouetten. Sobald Sie nun diese beiden Spuren in der Software aktivieren und auf den Button „Play“ drücken, spielt das Musikstück ab und gleichzeitig laufen die beiden Effekte „Großer Pfau“ und die „Pirouetten“ an haargenau den Stellen, die Sie vorher „einprogrammiert“ haben.

.

Nun kommen wir zum Effekt Nummer Drei, also der Effekt „Kreuzgitter“. Sie aktivieren die Spur Nummer Drei in der Software mit nur einem Klick. Wieder drücken Sie auf der Computer-Software die Taste „Play“ und die Musik beginnt zu spielen.

.

Und Sie drücken wieder einmal immer dann die Taste Nummer Drei auf dem Musik-Keyboard, wenn Sie denken, hier würde der Effekt „Kreuzgitter“ gut passen. Das machen Sie auch diesmal wieder so lange, bis die Musik zu Ende ist.

.

Jetzt haben Sie drei verschiedene Effekte haargenau auf die Mikrosekunde musiksynchron „programmiert“. Und jedes Mal, wenn Sie in der Computer-Software nun die Taste „Play“ drücken, beginnt die Musik zu spielen und die drei Effekte erscheinen an den von Ihnen gewählten Stellen vollautomatisch.

.

Genau gleich verfahren Sie mit der Beleuchtung der Wassereffekte. Erst die Farbe Rot, dann Blau, dann Grün, später Gelb usw.

.

Den gesamten Vorgang können Sie so lange wiederholen, wie Sie Tasten auf dem Musik-Keyboard haben, oder wie Sie Effekte zur Verfügung haben.

.

Auch die einzelnen Lasereffekte sowie die Wasserleinwand können Sie auf diese Weise ebenfalls völlig musiksynchron „programmieren“.

.

Und jedes Mal gilt: Wenn Ihnen das nicht gefällt, was Sie da gemacht haben – editieren Sie es einfach mit der Maus, oder löschen Sie diese eine Spur und fangen von Vorne an mit der „Programmierung“ dieses Effekts.

.

Selbstverständlich können Sie im Laufe der Zeit, wenn Sie etwas mehr Übung haben, auch mehrere Effekte in einem einzigen Musikdurchlauf auf eine einzelne Spur „programmieren“.

.

Dann sind Sie mit der Erstellung der Show wesentlich früher fertig.

.

Übrigens, um eine komplexe Show zu erstellen können Sie auch folgendermaßen vorgehen:

.

Nehmen wir einmal an, Sie haben fünf Pirouetten. Anstelle dass alle fünf Pirouetten nun auf eine einzige Taste auf dem Musik-Keyboard gelegt werden, entscheiden Sie sich z.B., jede Pirouette auf eine andere Taste zu legen.

.

Also, Pirouette Nummer Eins liegt auf der Keyboard-Taste Nummer Eins. Pirouette Nummer Zwei liegt auf der Keyboard-Taste Nummer Zwei. Und so weiter und so fort.

.

Indem Sie jetzt gezielt Einzeleffekte anstelle ganzer Effektgruppen ansteuern können, ist es nun möglich, eine um ein Vielfaches eindrucksvollere Show zu programmieren. Die Zuschauer werden gar nicht mehr wissen, wo sie hinschauen sollen. Kommt der nächste Effekt jetzt von Links, von Rechts, von Hinten, von Vorne oder aus der Mitte?

.

Ein kreativer Designer wird hier seine helle Freude haben, die unterschiedlichsten Show-Variationen zu kombinieren. Und dadurch ein Show-Erlebnis erzielen, das Seinesgleichen lange sucht.

.

Zu diesem Thema könnte es für Sie vielleicht auch interessant sein, sich hier auf der Webseite die Thematik „Aktiv in das Geschehen eintauchen“ durchzulesen. Sie gelangen darauf, wenn Sie hier klicken.

.

.

.

[seos-form]

.

.

.

.

Teilen:
Share