Über uns / About us

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(zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2018)
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Acha, Sie wollen also genauer wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Gut. Würde ich an Ihrer Stelle ganz genau so machen.

Also los.

Dann plaudere ich halt mal aus dem Nähkästchen.

Schon früh in meiner Kindheit stellte ich fest, daß es mir riesigen Spaß machte, andere Menschen zu unterhalten, auch zu verblüffen (Zweiteres bereitete mir wesentlich mehr Freude).

Einerseits wurde ich schon im zarten Alter von sieben Jahren „gegen meinen Willen“ in die Musikschule „gezwungen“. Man erkannte mein musikalisches Talent und wollte dieses fördern.

Nun gut, die Erwachsenen sitzen ja immer am längeren Hebel. So machte ich halt, was von mir verlangt wurde. Welche Wahl hat man denn als Kind? (Gut, man kann sich auf den Boden werfen, lauthals schreien und mit den Füßen stampfen; doch das ist kindisch – und bringt nicht immer die gewünschten Resultate…).

Ich erlernte also das „professionelle“ Singen in der Singschule und dann noch das Akkordeon-Spielen (Ziehharmonika). Und wissen Sie was? Genau so, wie der Appetit beim Essen kommt, so machte mir die ganze Sache zunehmend Spaß.

Da auch meine jüngeren Geschwister ebenfalls „gezwungen“ wurden, Musikunterricht zu nehmen, hatten wir irgendwann einmal eine kleine Hausband. Und da wir alle nicht gerade untalentiert waren, spielten wir ganz passabel. Das ging dann irgendwann einmal so weit, daß wir sogar bei Feiern und Festen für Unterhaltung sorgten.

Doch ich fand meine große Liebe schließlich ganz woanders. Seit ich das Lesen gelernt hatte, las ich wie ein Besessener alles, was mir unter die Finger kam. Wir waren eine arme Arbeiterfamilie, und so konnte ich mir nichts zum Lesen kaufen (ich bekam ja kein Taschengeld). So war ich darauf angewiesen, Lesestoff in mir aufzusaugen, den ich von Mitschülern manchmal geschenkt bekam (z.B. alte Micky-Mouse-Hefte). Irgendwie erfuhr ich dann mal von der Stadtbücherei. Das wurde sozusagen mein zweites Zu-Hause. Jede freie Minute verbrachte ich dort und schmökerte und las was das Zeug hält.

Eines Tages entdeckte ich ein Buch, in dem Zaubertricks erklärt wurden. Ich verschlang es regelrecht.

Dazu muss man wissen: Ich konnte kaum sprechen, da verriet ich meiner Mutter, was ich später mal werden wollte. Nämlich ein Zauberer (also kein Astronaut oder Lokomotivführer, Feuerwehrmann oder Polizist, wie andere gesunde Jungs).

Und jetzt, im Alter von acht Jahren, sah ich dieses Zauberbuch. Ich lernte meinen allerersten Zaubertrick: Die zerrissene und wiederhergestellte Zeitung. Nachdem ich den Trick gut beherrschte, führte ich ihn meinem Vater vor. Ich kann mich nicht erinnern, ihn jemals so derartig erstaunt, verblüfft und sprachlos gesehen zu haben. Nach einigen Minuten fragte er mich: „Wie hast du das gemacht?“.

Das freute mich riesig. War ich doch als schüchternes Kind gemeinsam mit dem Dicken (mit der Hornbrille) aus der Schulklasse immer von anderen Mitschülern verprügelt und bei allen Aktivitäten links liegen gelassen worden.

Und so begann ich buchstäblich wie besessen, weitere Zaubertricks einzustudieren. Und weitere Zauberbücher mit neuen Tricks zu finden. Es wurde – neben dem Lesen – mein Lebensinhalt und mein Lebensmittelpunkt.

Mein Vater – natürlich stolz wie Oskar – nutzte jede sich bietende Gelegenheit, anderen Leuten von meinen Fähigkeiten zu erzählen. Und natürlich, wie kann es anders sein, musste ich eine Kostprobe meines Könnens zum Besten geben. Wie immer, zum allgemeinen Staunen meines Publikums.

Irgendwann einmal – im Alter von 14 Jahren – las ich von einem großen, berühmten Zauberer, dass er traurig darüber sei, so alt zu sein und sein ganzes Zauberer-Wissen mangels Nachfolge mit ins Grab nehmen zu müssen.

Sie ahnen es wohl schon: Ich schrieb ihn natürlich an und beteuerte, dass ich ein williger und würdiger Empfänger seines Wissens sein würde.

Und was niemand geglaubt hätte: Dieser Mann antwortete mir und vereinbarte einen Termin, an dem er mich besuchen konnte. Und er kam auch tatsächlich.

Über die Jahre bildete sich eine extrem enge Freundschaft zwischen ihm und mir (trotz des riesigen Altersunterschieds). Ich lernte Zauberkunststücke auf Weltklasse-Niveau, alle tiefen Geheimnisse dieser Kunst und bekam auch unglaublich viele Requisiten geschenkt.

Natürlich blieb das meiner Umwelt nicht verborgen, wer da diesen kleinen unscheinbaren Wurm (also mich) besuchte. So etwas spricht sich schneller herum als ein Lauffeuer. Rasend schnell.

Ich übte wie ein Verrückter. Auch in der Schule, sogar während des Unterrichts, im Sichtschutz der Schulbank. Dumm war nur, dass ich in der ersten Reihe saß.

Einmal, ich übte gerade den Chicagoer-Billardball-Trick (Sie wissen schon, aus dem Nichts erscheint ein Billardball, daraus werden zwei, dann drei, dann vier, die man zwischen den Fingern seiner Hand hält).

Dazu muss man lernen, einen Billardball zuerst zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten, ihn dann ohne Zuhilfenahme der anderen Hand oder irgendwelcher Hilfsmittel zwischen Zeige- und Mittelfinger zu rollen, danach zwischen Mittel- und Ringfinger und schließlich zwischen Ring- und Kleinen Finger. Und dann das Ganze wieder rückwärts, bis der Ball wieder zwischen Daumen und Zeigefinger landet.

Versuchen Sie es einmal, es ist nicht ganz einfach (und noch schwieriger wird es, wenn Sie das mit einer Münze machen wollen – für den Chicagoer-Billardball-Trick mit Münzen).

Und wie ich da während des Unterrichts so unter der Schulbank mit einem Tischtennisball übte, entglitt mir der Ping-Pong-Ball und hüpfte mit dem unüberhörbaren Geräusch eines solchen Balls – nach Murphys Gesetz – zielstrebig direkt vor die Füße der Lehrerin, die an der Tafel stand.

Zuerst schaute sie erstaunt, doch dann huschte ein Lächeln über ihr hübsches (aber strenges) Gesicht.

Wortlos stand ich schnell auf und holte mir den Ball wieder.

Einen Kommentar bekam ich glücklicherweise nicht zu hören. Trotzdem stand mir der Schweiß auf der Stirn…

Ein weiteres Erlebnis brannte sich ebenfalls in meinem (ansonsten schlechten) Gedächtnis ein:

Es gab da einen Lehrer, der war wegen seiner Arroganz, Strenge und Wortkargheit bei absolut Niemandem in der Klasse beliebt. Jeden von uns grauste es, wenn er – wie das Lehrer nun mal gerne tun – vor dem Unterrichtsbeginn einen von uns aufrief um ihn vor der Tafel auszufragen.

Es blieb natürlich nicht aus, dass es irgendwann einmal mich traf.

Verzweifelt stand ich auf, wohlwissend dass ich von Alledem überhaupt nicht den blassesten Schimmer hatte, ging zur Tafel und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Der Lehrer stellte Fragen, auf die ich natürlich keine Antwort hatte. Ich stand mit hochrotem Kopf da und stammelte vor mich hin.

Irgendwann fragte er mich mit einem kaum sichtbaren Schmunzeln: „Hast du denn einen Zaubertrick dabei?“.

Natürlich hatte ich. Meine ganze Schultasche war ja voll davon. Daher bejahte ich. Er fragte, ob ich ihm eines meiner Kunststücke zeigen könnte. Natürlich konnte ich.

Ich wählte auf die Schnelle einen Kartentrick. Ich ließ ihn ein Kartenspiel gut mischen, sich danach eine Karte herauszunehmen und sich diese gut zu merken, ohne sie jemandem zu zeigen. Anschließend sollte er diese Karte irgendwo in die Mitte des Spiels stecken. Nun mischte ich das Spiel gründlich und gab es ihm mit der Bitte, diese seine gemerkte Karte herauszusuchen und zu zeigen.

Er suchte und suchte. Mehrere Male, sehr gründlich (wie er nun mal war). Doch er fand sie nicht. Mit ratlosem Gesichtsausdruck sah er mich an und sagte, er könne sie nicht finden.

Ich fragte ihn, wie denn die Karte geheißen hatte, und er sagte laut den Kartennamen.

Betont gelassen (heute würde man wohl sagen: cool) erwiderte ich: „Ach, diese Karte meinen Sie. Die kann ja gar nicht im Spiel sein, denn sie befindet sich innerhalb Ihres Kragens zwischen Ihren Schultern“. Mit diesem Satz griff ich hinter seinem Kopf in seinen Kragen und holte daraus diese seine Spielkarte heraus. Ich übergab sie ihm und konnte ein verblüfftes, ungläubiges Gesicht eines Menschen sehen, von dem alle dachten, er sei zu keiner Gefühlsregung fähig.

Und dann huschte doch tatsächlich ein Lächeln über sein Gesicht und er sagte: „Gut, setzen, du bekommst die Note Eins“. Und tatsächlich gab er mir diese dann auch…

Von diesem Zeitpunkt an kam es immer wieder mal vor, wenn die Lehrer an der Schulte aus irgendwelchen Gründen keine Lust zum Lehren hatten, dass man mich bat, vor mehreren versammelten Klassen eine Zaubervorführung zu machen. Was ich natürlich gerne tat, denn wann hat man in der Schule schon die Gelegenheit, den ungeliebten Unterricht ausfallen zu lassen…

Und wissen Sie, wie ich meine Frau schlussendlich herumgebracht habe? (Ja, Sie haben schon recht, eigentlich hatte ich sie ja schon in der Tasche, gemäß dem bekannten Motto: „Ich bin so schön, ich bin so toll, ich bin der An-ton aus Ti-rol“). Ich hatte sie zum Essen in ein nobles Restaurant eingeladen. Zum Schluss tupfte ich mit der Serviette meine Lippen ab, knüllte die Serviette zusammen und ließ sie vor den Augen meiner (künftigen) Frau verschwinden. Sie sah mich an als hätte sie ein Gespenst gesehen. Doch ich hatte mein Ziel erreicht und sie war mir vollständig verfallen.

Und wie habe ich meinen (künftigen) Schwiegervater ´rumgekriegt? Ich bat ihn, mir einen x-beliebigen Geldschein zu leihen. Was er mit einem fragenden Gesichtsausdruck auch tat. Diesen Geldschein faltete ich und legte ihn auf meine rechte Hand. Dann nahm ich den Zeigefinger der linken Hand und rieb ihn etwas an meinem Oberschenkel (quasi um ihn magnetisch aufzuladen). Nun nahm ich diesen „aufgeladenen“ Zeigefinger und bewegte ihn etwa 30cm über den auf meiner rechten Handfläche liegenden Geldschein. Und dieser begann, wie von Geisterhand, ganz langsam nach oben in Richtung meines linken Zeigefingers zu schweben. Jede Bewegung, die mein Zeigefinger machte, wurde vom Geldschein nachgemacht.

Mein Schwiegervater begann mit beiden Händen wie wild zu fuchteln und suchte nach einem Faden oder einer Aufhängung. Doch leider fand er nichts. Dann brach er lauthals in schallendes Gelächter aus – und von da an hatte ich ihn in meiner Tasche. Bis an sein Lebensende.

Einer meiner Lieblingstricks? Das echte Bier, das aus einem Tablet herausläuft, nachdem ein Zapfhahn per Saugnapf daran befestigt wurde (Sie finden diesen Trick näher beschrieben auf dieser Webseite unter der Rubrik „Zauber- und Illusionstricks mit Wasser-Laser-Feuer“. Und auch „Wasser zu Wein“, ebenfalls in dieser Rubrik).

Sie können also unschwer erkennen: Die „Gabe“, anderen Menschen Freude und Spaß zu bereiten, wurde mir quasi schon in die Wiege gelegt.

Irgendwann einmal sah ich auf einer Messe die erste Lasershow meines Lebens. Ich war fasziniert, überwältigt, sprachlos und unglaublich erregt.

Haben Sie ein Hobby, das Sie vollkommen einnimmt?

Etwas, mit dem Sie sich mit allergrößter Leidenschaft und völliger Hingabe am Liebsten den ganzen Tag lang beschäftigen würden?

Für mich wurde es schlagartig die Lasertechnik.

Sofort nach Ende der Show sprang ich von meinem Sitz auf, lief aufgeregt zu den Mitarbeitern der Laserfirma und fragte sie voller Begeisterung, wieviel eine solche Show denn in der Miete kosten würde. Mir wurde eine enorme Summe genannt (die viele Menschen nicht einmal in einem ganzen Jahr verdienen), worauf ich antwortete: „Nein, ich möchte nicht den Kaufpreis wissen, sondern den Mietpreis“.

Als Antwort erhielt ich den kurzen Satz: „Das IST der Mietpreis“. Dann ließ man mich mit offenem Mund stehen und widmete sich weiter dem Abbau der Showtechnik.

Ungläubig, fassungslos und ziemlich verwirrt schlenderte ich gedankenversunken nach Hause. Wer um alles in der Welt gibt eine so große Summe aus nur für die Miete einer Show, die vielleicht maximal 15-20 Minuten dauert? Klar, extrem faszinierend und grenzenlos emotional war diese Show ja ohne Zweifel gewesen. Doch die enorme Geldsumme ließ mir keine Ruhe.

Wie der Zufall manchmal so spielt, stieß ich nach einiger Zeit auf die Anzeige (ja, damals gab es das Internet noch gar nicht…) von Jemandem, der eine kleine Laseranlage verkaufte. Selbstverständlich zu einem damals für mich horrenden Preis. Doch ich rechnete mir aus, dass ich den Kaufbetrag mit einer Anzahl von vermieteten Shows wieder erwirtschaften könnte.

Ich hatte damals Schulden (und das nicht zu wenig), die ich kaum abbezahlen konnte. Woher also die Summe nehmen, um diese Laseranlage kaufen zu können?

Auch hier kam mir ein kaum zu glaubender Zufall zu Hilfe.

Ich hatte mir folgenden Plan zusammengelegt: Wenn es mir gelingen würde, eine stattliche Anzahl von willigen Kunden zu finden, die erstens eine Lasershow mieten wollen würden und zweitens im Gegenzug zu einem saftigen Preisnachlass bereit wären, einen gewissen Betrag als Vorkasse zu zahlen, könnte ich mir die Laseranlage kaufen.

Unbeirrt, hartnäckig und ausdauernd begann ich damit, buchstäblich von Firma zu Firma zu laufen (also Klingeln putzen) und Show-Willige zu suchen. Auch alle in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis sprach ich begeistert und beharrlich darauf an.

Und ob Sie es glauben oder nicht: Zwei unglaubliche Zufälle ereigneten sich wieder mal.

Der erste Zufall war ein Bekannter (Jürgen R.), den ich ansprach. Er solle doch bei dem Unternehmen, bei dem er arbeitete, nachfragen, ob es für den Deal mit mir einwilligen würde.

Jürgen hörte sich in Ruhe meinen Plan an und sagte dann: „Ich habe diese von dir benötigte Summe auf meinem Sparbuch. Ich würde gerne als Teilhaber bei dir einsteigen, wenn du einverstanden bist“. Und wissen Sie was? Ich war selbstverständlich einverstanden.

Der zweite Zufall ist so verrückt, den kann ich selber immer noch gar nicht glauben.

Ich hatte einen Bekannten, Winfried R. Er war nicht nur ein extrem schwerer Alkoholiker, sondern auch noch stark drogensüchtig. Also eigentlich jemand, mit dem man in der Regel geschäftlich nicht sonderlich viel anfangen kann. Trotzdem mochte ich ihn als Mensch sehr gerne (meine Frau nahm häufig seine Bierflasche, die permanent in seiner Umgebung stand, schüttete heimlich das Bier in den Ausguss und füllte Leitungswasser hinein).

Doch in meinem fanatischen Eifer sprach ich auch mit ihm über meine Pläne. Zuerst wollte er seine Mutter bitten, ihm sein Erbe vorzeitig auszuzahlen – was diese natürlich nicht tat. Doch Winfried hatte Feuer gefangen und wollte mit aller Gewalt seinen Teil dazu beitragen, damit ich meinen Plan verwirklichen (und ihn gegebenenfalls beschäftigen) könnte.

Auch er erzählte in seinem Bekanntenkreis von meinem Vorhaben (und dass er eventuell mit mir gemeinsam ein irres Geschäft aufziehen könnte).

Und wissen Sie was? Dieser alkoholkranke drogensüchtige fix-und-fertige Winfried fand meinen allerersten zahlenden Kunden (Winfried starb inzwischen vor einigen Jahren leider an einer Überdosis Heroin…). Wie schon gesagt, ich kann es bis heute kaum glauben, was für eigenartige Sachen in meinem Leben manchmal passieren…

Also, zum Mitschreiben: Jürgen hatte das Geld, um die Anlage kaufen zu können, und Winfried hatte den ersten Kunden an Land gezogen (der danach über Mundpropaganda wiederum weitere Kunden für mich begeistern konnte).

Keiner von uns hatte eine Ahnung von der Materie. Die meisten wussten nicht einmal, wie man das Wort „Laser“ überhaupt schreibt.

Doch der Enthusiasmus war grenzenlos. Die Naivität auch.

Das waren die bescheidenen Anfänge meines Unternehmens. Unglaublich, nicht wahr?

Weiter geht´s mit den eigenartigen Zufällen in meinem Leben.

Ein langjähriger Freund (eigentlich der wohl beste Freund, den ich je hatte, und ein wunderbarer Mensch), Waldemar Reichert, bekam natürlich Wind davon, was da in meinem Leben plötzlich so vor sich ging. Neugierig beäugte er alles erst einmal aus sicherer Entfernung.

Doch schon bald konnte auch er sich dem Fieber nicht mehr entziehen, das von meiner Leidenschaft, Begeisterung und dem unnachgiebigen hartnäckigen Drang, vorwärts zu kommen, ausging. Er sah: Ich wusste ganz genau was ich wollte und ich schritt auf meinem steinigen, holprigen Weg unbeirrt voran – trotz vielen Fehlschlägen und äußerst häufigem Stolpern. Und wenn ich wie eine Schlange kriechen müsste – ich war felsenfest wild entschlossen, trotz aller Widrigkeiten erfolgreich zu werden.

Und meine Frau unterstützte mich tatkräftig, wo immer sie konnte. (Ganz ehrlich: Ohne sie hätte ich es NIE, gar niemals nie nicht geschafft. NIEMALS. So eine Frau muss man erst einmal finden…).

Dieser Waldemar war damals Manager in einem weltweit operierenden bekannten, bis heute sehr erfolgreichen Konzern. Da er ein umwerfend extrem begnadetes Verkaufs-Genie ist (höchstens vergleichbar vielleicht mit Steve Jobs von Apple (ganz im Ernst, ich übertreibe nicht (!!!))), erledigte er seine Pflicht-Arbeit innerhalb weniger Stunden und widmete sich danach Dingen, die ihm Spaß machten.

Nachdem er sah, wie schwer ich mir dabei tat, Neukunden zu finden, machte er mir folgenden Vorschlag: Er würde auf Provisionsbasis für mich Neukunden suchen.

Ich war baff. So ein großzügiges Angebot konnte ich natürlich auf gar keinen Fall ausschlagen.

Und schon der erste Kunde, den Waldemar fand, brachte uns einen Umsatz in schwindelerregender sechsstelliger Höhe. Davon hätte ich gar niemals nie nicht zu träumen gewagt.

Nun, um die ganze Sache etwas abzukürzen: Im Laufe der Zeit entdeckte Waldemar die sogenannten Musikalischen Wasserspiele (musikgesteuerte Wassershows) sowie die Projektionen mit Laser, Video und Dia auf vertikale Wasserflächen (sogenannte Wasserleinwände, Hydroschilde, Regenwände, Wasserschleier und wie man sonst noch dazu sagen kann).

Er schlug vor, dass wir dieses Element in unsere Laserdarbietung integrieren und somit ein einzigartiges Produktportfolio anbieten könnten.

Gesagt getan. Ein weiterer Freund, Helmut K., war ein Handwerker mit goldenen Händen. Er schaffte es tatsächlich, eine atemberaubende Musikalische Wasserorgel zu bauen, mit der wir unser Angebot veredeln und abrunden konnten.

Und ein weiterer Freund, Bronislaw S. (ebenfalls ein unglaubliches Genie), hatte eine Schlosserei und Gießerei mit CNC-Maschinen. Er übernahm all die fachlichen Arbeiten, für die man diese Spezialgeräte brauchte.

Mit all diesen Menschen in meiner Umgebung feierten wir weltweit unglaubliche Erfolge, an die wohl keiner von uns früher geglaubt hätte. Durch Zufall hatte ich ein perfektes Team zusammen. Denn ein weiterer Freund, Pino G., stellte sich als begnadeter Künstler und Designer heraus. Aus seiner Feder stammt auch der Firmenname „Oxygon“. Er wurde als Fan von Jean-Michel Jarre dazu vom Musikstück „Oxygene“ inspiriert (diese Musik nutzte ich übrigens bei meinen Zauber-Auftritten für die Schwebende Jungfrau – eine perfektere Musik dafür gibt es nicht). Uns allen gefiel sowohl der Name als auch der darübergelegte geschwungene signalrote Schriftzug, und so blieb es bis heute.

Eines Tages lernte ich – wieder aufgrund eines merkwürdigen Zufalls – Dr. Manfred S. kennen. Ich kenne ziemlich viele Menschen kreuz und quer über die ganze Welt. Doch ich kenne niemanden, der auch nur annähernd ein solches begnadetes Genie ist wie Manfred (wir nennen ihn alle Bodo). Wenn Sie ihn mal kennenlernen, werden Sie verstehen, was ich meine (auch wenn er nach Außen unscheinbar und unauffällig wirkt). Nicht nur seine Gedankengänge sind unfassbar genial, komplex und funktionieren trotzdem IMMER, auch seine Gabe, die von ihm erdachten Dinge mit seinen extrem fähigen, goldenen Händen dann auch noch praktisch umzusetzen, ist jenseits von dem was man sich überhaupt vorstellen kann. Manchmal ist es mir fast unheimlich, solch einen Menschen nicht nur zu kennen, sondern sogar in meinem Team haben zu dürfen. Er hat mein Unternehmen in unfassbar riesigen Schritten nach Oben katapultiert (!!!). Und so manche Kunden restlos verblüfft, nachdem er unglaublich geniale Lösungen für eigentlich unlösbare Herausforderungen fand.

Das gleiche Genie, das Waldemar im Verkäuferischen ist, ist Bodo im Technischen. Eigentlich bräuchten die beiden mich überhaupt gar nicht. Aber irgend jemand muss ja mit verrückten Ideen alles am Laufen halten und die Fäden in seiner Hand zusammenlaufen lassen (*lach*).

Haben Sie noch immer nicht genug von meinen eigenartigen, merkwürdigen Zufällen? Na gut, unter uns Pfarrerstöchtern erzähle ich Ihnen noch von einem weiteren. Der mir bis heute in den Knochen sitzt.

Einer meiner treuen Stammkunden schaffte es irgendwie, ein riesiges Fabrikgelände zu mieten, nachdem die Firma aufgehört hatte. Eigentlich war es Waldemar, der mich auf die Idee brachte.

Langer Rede kurzer Sinn: Ein gewaltiges Fabrikgelände mit insgesamt 24.000 Quadratmetern (in Worten: vierundzwanzig tausend Quadratmeter) inklusive Außenfläche war von nun an unsere Unternehmenszentrale. Riesige, etwa 10m hohe Industriehallen, so geräumig, dass problemlos mehrere komplette Sattelzüge (also Sattelschlepper mit Sattel (13m Anhänger) sich gleichzeitig darin fortbewegen können, ohne sich gegenseitig zu behindern (Sie können das Gelände sehen, wenn Sie unsere Firmenadresse „Bozener Str. 1-3, Augsburg“ bei z.B. Google Earth eingeben; es erscheinen zwar unter dieser Hausnummer nur die beiden Verwaltungsgebäude, doch wenn Sie etwas weiter hinten schauen, sehen Sie die gewaltigen Fabrikhallen). Ungelogen, ich fahre inzwischen von einem Ende der Hallen zum anderen Ende mit dem Auto, denn zu Fuß ist mir das einfach zu viel vergeudete Zeit. Andere nehmen das Fahrrad.

Auf diesem Gelände können problemlos die verschiedensten Tests durchgeführt werden. Darüber hinaus können wir unseren Interessenten (also zukünftigen Kunden) auf eindrucksvolle Weise sowohl unsere Indoor-Darbietungen zeigen als auch Outdoor-Shows, darunter auch unsere riesigen Wasserleinwände/Hydroschilde mit über 30m Höhe und 90m Breite. Es muß also kein einziger Kunde die berühmte „Katze im Sack“ kaufen bzw. mieten. Sie glauben gar nicht, wie froh wir alle über diese Möglichkeit sind, uns mit unserer Technik platzmäßig so richtig nach Herzenslust austoben zu können…

So, ich könnte noch viel erzählen, doch ich glaube, Sie haben jetzt zumindest mal einen kleinen Überblick, mit wem sie es zu tun haben. Natürlich sind all die erwähnten Menschen noch nicht alle. Es gibt eine ganze Anzahl weiterer, wie z.B. den unglaublichen Barney, die beiden unermüdlich fleissigen Gerd und Walter, der „kleine Günter“ (klein weil sein Vater der größere ist), Norbert, Christoph 1 und Christoph 2, Asmus, Magda, Ilona, Peter, Darek, Lukas, Eugen, Bozena, Christian, Holger, gleich drei Patricks, Basil, Pierre, Pascal, Rene, Achmed, Ibrahim, Abdul, Eva, Romano und viele, viele andere.

Sie sehen also: Ich bin nur so erfolgreich, weil ich irgendwie das Glück hatte, mich mit Menschen umgeben zu können, die wesentlich klüger, kreativer und intelligenter sind als ich.

Ach so, über mich selbst habe ich ja noch gar nichts geschrieben. Na ja, viel gibt es da ja nicht zu sagen.

Neben der Zauberei, dem Lesen und an erster Stelle meinem Unternehmen liebe ich Musik. Ganz besonders die aus den 70-er und 80-er Jahren (allerdings auch gerne aus früheren Jahrzehnten). Dann reise ich unheimlich gerne. Je weiter und exotischer umso besser. Mein allerliebstes Lieblingsziel sind jedoch die USA, insbesondere Kalifornien und Las Vegas.

Das amerikanische Essen – ich könnte sterben dafür. Die Kombination aus üppig gewürztem,  über speziellem Holz (Mesquite oder Hickory) geräuchertem und danach über offenen, glühenden Holzkohlen (und Feuer) knusprig gebratenem Fleisch – für mich das größte der kulinarischen Gefühle. Und die Gewürzmischungen, mit denen (nicht nur) das Fleisch zubereitet wird – ein Traum. Die geschickte (und für so Manchen gewöhnungsbedürftige) Mischung und Kombination von Speisen aus aller Welt – unglaublich und unnachahmbar. Allerdings, vom Brot dort halte ich gar nichts…

Und dann die Landschaft, insbesondere an der südkalifornischen Küste (San Diego, La Holla, San Clemente, Long Beach und Umgebung) – in meinen Augen traumhaft schön.

In einem offenen (auch bei leichtem Regen) 1975-er Cadillac Eldorado Cabrio den PCH (Pacific Coast Highway oder Highway Number One) entlangkreuzen, durch Beverly Hills und Malibu (die tollen, beeindruckenden Residenzen der Super-Reichen bestaunend) – ein weiterer Gipfel der Genüsse für mich.

cadillac_eldorado_cabrio

Oder langsam den Mulholland Drive entlangrollen. Mit Gänsehaut über dem ganzen Körper. Einerseits, wenn man daran denkt, wie diese Straße zu ihrem Namen kam. Andererseits den gleichnamigen Film im Gedächtnis habend und sich in die Handlung hineinversetzt fühlend.

Besonders begeistert mich der sogenannte „American Way of Life“ (ähnlich wie die besondere Lebensart in meinem geliebten München). Unkompliziert, unkonventionell, unfassbar freundlich, extrem höflich und unglaublich auf die maximale Zufriedenheit des Anderen bedacht sind sie, zumindest die Menschen in Los Angeles sowie Las Vegas und Umgebung. Ich war zwar auch in vielen anderen Bundesstaaten, doch das war alles nicht so „mein Ding“.

In Las Vegas (der angeblichen Welt-Hauptstadt der Unterhaltung und des Entertainments sowie meiner absoluten Lieblingsstadt) begeistert mich ungemein sowohl die erschlagende Vielfalt an hochwertiger emotionsgeladener Unterhaltung als auch die umwerfende, phantasievolle Anzahl an Bauwerken und Attraktionen, die eindrucksvoll demonstriert, zu welchen gigantischen Leistungen kreative Menschen fähig sein können. Glücksspiel (und weitere „Sünden“) interessiert mich nicht mal am Rande…

Ansonsten begeistere ich mich wie ein Kind für schmackhaftes, hervorragendes Essen (vornehmlich vegetarisch, da in meinen Augen – außer in Griechenland, Brasilien und den USA – das Fleisch in den seltensten Fällen für meinen Gaumen schmackhaft zubereitet wird), allerdings keine sogenannten „Delikatessen“ (wie Meeresfrüchte, Froschschenkel, Schnecken, Stierhoden, Schafsaugen, gegrilltes (oder anders zubereitetes) Ungeziefer und Insekten, der Darminhalt von Wachteln und sonstige aus meiner Sicht ekelhafte Dinge (die mich abstoßen), egal wie schmackhaft diese womöglich auch sein mögen – die Genießer dieser Speisen mögen mir verzeihen, offensichtlich habe ich ein unnatürlich hohes Ekel-Gefühl…). Da kann ich mich schon eher für ein simples Marmeladenbrot (oder einen Sahne-Käsekuchen) mit Knoblauch, Zwiebeln, Senf und Meerrettich-Sauce begeistern (kein Scherz).

Und danach einen nicht weniger exotischen, leckeren, schmackhaften Cocktail (mit nicht allzuviel Alkohol) genießen.

Habe ich übrigens schon erwähnt, daß ich Knoblauch und Zwiebeln über alles LIEBE (beides insbesondere im rohen Zustand)???

Darüber hinaus koche ich leidenschaftlich gerne. Allerdings (aufgrund meiner Schüchternheit) nur mit Menschen, die ich kenne und mag. NIEMALS alleine, das finde ich langweilig und doof.

Dabei koche ich eher keine herkömmlichen (08/15) Gerichte. Ich suche mir mit größter Gründlichkeit aus Rezeptbüchern und/oder dem Internet drei, vier, fünf Rezepte heraus, analysiere diese gewissenhaft und überlege mir, wie man sie geeignet so kombinieren könnte, dass das Resultat äußerst schmackhaft wird (trotz seiner Exotik).

Und das Abschmecken übernimmt ausschließlich meine Nase (wirklich, kein Witz). Niemals, wirklich nie, probiere ich die von mir gekochten Gerichte während des Kochens. Ob Sie es glauben oder nicht, alleine über den Duft kann ich feststellen, ob und wie viel Salz fehlt, welche Gewürze in welcher Menge hinzugefügt werden sollen/müssen, und auch ob das Gericht schmecken wird oder nicht. Und bis jetzt habe ich mich mit meiner „Riech-Methode“ nur selten geirrt. Bisher schmeckte alles immer hervorragend (nicht nur mir, sondern auch Personen, die mein Gekochtes danach aßen). Fragen Sie mich bitte nicht, wie das mit meinem „Riechen können“ funktioniert – ich habe selbst überhaupt keine Ahnung…

Es gibt doch so unglaublich viele (pflanzliche) Gewürze und Nahrungsmittel weltweit, die wir gar nicht kennen, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Und die meist eine grandiose, perfekte Abrundung, Ergänzung und Verfeinerung des Gerichts sind (vielleicht haben Sie schon einmal von sogenannten Foodhuntern gehört, der wohl bekannteste ist der in Hongkong lebende US-Amerikaner Mark Brownstein, oder auch Michael Vetter (der per Internet unglaubliche Sachen anbietet)).

Mit der geschickten Kombination dieser Sachen (siehe z.B. Alfons Schuhbeck) zusammen mit den „handelsüblichen“, uns gut bekannten Nahrungsmitteln kann man problemlos an jedem der 365 Tage im Jahr etwas „komplett Anderes“ essen. Alleine schon wenn man mit den uns bekannten Gewürzen spielt, entstehen phantastische Variationen von herkömmlichen Speisen, die komplett anders schmecken als wir es kennen.

Wie z.B. die folgende Marinade von Madam Hue aus Kambodscha: Nehmen Sie Gewürznelken, Sternanis, alte Qumquats (oder zur Not auch Orangen), Zitronengras, Pfefferkörner, Ingwer, Zimt, Koriander und rösten diese Zutaten. Danach legen Sie die geröstete Mischung für mindestens sechs Monate in Alkohol ein – KÖSTLICH (!!!).

Oder vietnamesicher Kaffee: Rohe Kaffeebohnen werden zusammen mit Zucker, Margarine, Reisschnaps und Fischsoße geröstet (übrigens gibt es auch europäische Kaffeekreationen, die vorzüglich schmecken (habe ich bei einem Barista-Wettbewerb gesehen, und war komplett überrascht und verblüfft): Versuchen Sie doch mal Ihren Kaffee, nachdem Sie eine winzige Prise Gewürzsalz, Chili, Karamel und einige Tropfen Vanillesirup (je nach Geschmack evtl. auch noch eine Messerspitze gemahlene Koriandersamen) hineingegeben haben – ein vollkommen neues Geschmackserlebnis (los, machen Sie es, seien Sie kein Hasenfuß sondern offen für Neues – Sie werden schon nicht sterben). Zugegeben, wahrscheinlich nicht für Jeden schmackhaft – einige werden wohl schon beim Lesen die Nase rümpfen oder sich gar ekeln…).

Auf all meinen Reisen liebe ich es, im Restaurant mit dem Koch zu sprechen und mir Tipps und Vorschläge über örtliche Spezialitäten geben zu lassen. Man erfährt unglaubliche Sachen auf diese Weise. Und erweitert seinen Horizont extrem.

Doch genug der Rezepte und weiter über mich.

Gierig und unersättlich bin ich permanent auf der Suche nach mehr Wissen und neuen Erfahrungen. Alles und Jedes interessiert mich meist brennend. Im Detail.

Insbesondere faszinieren mich die Quantenphysik (Quantenmechanik) und die Astrophysik (Harald Lesch und Stephen Hawking lassen grüßen). Beides begeistert mich ungemein. Und hilft enorm beim Verstehen von oft unerklärlichen Phänomenen und Geschehnissen (wie z.B. dem Paranormalen).

Wirft allerdings auch neue Fragen und Rätsel auf (wie z.B. Dunkle Materie, Dunkle Energie, subatomare Teilchen, die Größe des Universums (und was ist dahinter), was genau ist eigentlich Gravitation, was geschieht mit der Zeit nachdem sie vergangen ist, warum und wie können Sonneneruptionen den radioaktiven Zerfallsprozess auf der Erde beeinflussen, die sogenannte Nicht-Lokalität (das EPR-Phänomen), oder folgendes:

Das Top-Quark (ein subatomares Teilchen) hat eine Masse, die ist fast so schwer wie die eines Gold-Atoms …

Das Quark ist jedoch kleiner als ein Proton – es ist ein Bestandteil des Protons!!!

Wie kann das sein???

Oder auch das:

Elektronen sind genau 1.836 mal leichter als Protonen. Warum???

Oder:

Ist die Realität womöglich eine Holographische Projektion (also ein mathematisches Objekt)? …).

 

(Jedem der sich für merkwürdige Tatsachen näher interessiert empfehle ich die Videos unter dem Titel „Eigenartige Phänomene“ auf dieser Webseite).

 

 

Was mich fasziniert?

Nun, wenn man sich ausführlich mit der uns umgebenden Welt beschäftigt, stößt man auf unglaubliche, extrem faszinierende Sachen (Hoimar von Ditfurth sagte einmal einen interessanten Satz: „Naturwissenschaft ist der Versuch, bei der Erklärung der Natur ohne Wunder auszukommen“).

Z.B. die Lebewesen hier auf der Erde (also sowohl Pflanzen als auch Tiere). Die unfassbare Komplexität der Zelle und der DNA (die DNA eine Menschen hätte – würde man sie aneinander reihen – eine Länge, die 30 Mal die Entfernung zur Sonne UND WIEDER ZURÜCK beträgt (!!!)). Dreißig Mal.
Oder: Beim Marmorkrebs gibt es NUR Weibchen. Die Wissenschaftler rätseln bis heute, woher dieser Krebs kommt.

Warum können/dürfen/müssen Stabheuschrecken bis zu sechs Wochen AM STÜCK Sex haben?

Wie kommt es, dass beispielsweise Elefanten, Schimpansen oder Delphine sich selbst im Spiegel erkennen (was wissenschaftlich eindeutig bewiesen ist)?
Woher wissen Krähen, dass vier von ihnen gleichzeitig an einer aus einem rechteckigen Gefäß an jeder der vier Seiten herausragenden Schnur, in das Wissenschaftler Nahrung platziert haben, ziehen müssen, um an das Futter zu gelangen?
Woher weiß eine Krähe ohne zu zögern ganz genau, welche ihr zur Verfügung stehenden Gegenstände (z.B. Steine, Schwämme, Kunststoffe) sie in ein mit Wasser gefülltes Gefäß werfen muss, damit eine im Gefäß auf der Oberfläche schwimmende (jedoch aufgrund der großen Höhe des Gefäßes für die Krähe nicht erreichbare Nahrung) durch Steigen des Wasserspiegels dann doch für sie erreichbar ist? Oder, wie sie einen Draht so biegen muss, dass sie das in einem anderen Gefäß befindliche Futter herausziehen kann?
Woher weiß ein Krake, dass er den Deckel eines Einmachglases drehen muss, um an die im Glas befindliche Nahrung zu gelangen?
Eine Biene muss für ein einziges Gramm Honig 5.000 Blüten anfliegen und sie legt dabei bis zu 280 km zurück. Bewundernswert, so ein Fleiß und die Ausdauer.

Oder etwas ganz Anderes: Unsere Sonne verbrennt PRO SEKUNDE 600 Millionen Tonnen Wasserstoff. Also noch einmal: Jede Sekunde. Sechshundert Millionen Tonnen Wasserstoff (das ist die Kraft von zehn MILLIARDEN Wasserstoffbomben). Pro SEKUNDE (!!!). Ich persönlich kann mir gar nicht vorstellen, wie viel das überhaupt ist… Mein kleines Gehirn setzt da aus.
Der größte uns bisher bekannte Stern, VY Canis Majoris, ist MINDESTENS 170 Millionen Mal größer als unsere Sonne (manche Wissenschaftler sind gar der Meinung, er sei EINE MILLIARDE Mal größer als unsere Sonne, also eintausend Millionen) (übrigens passen in unsere Sonne eine Million Erden). Können Sie sich davon eine Vorstellung machen, welch gewaltige Dimensionen das sind? Ich nicht… Für mich ist schon eine Größe von 1.000 Mal größer als unsere Sonne nicht in meinem Gehirn zu erfassen.

Rutherford hat folgendes herausgefunden: Wenn das Atom in etwa so groß ist wie das Olympiastadion, dann ist der Atomkern so groß wie ein Reiskorn, das sich in der Mitte des Stadions befindet. Und dazwischen ist im Wesentlichen NICHTS. NICHTS (!!!). Stellen Sie sich das einmal in Ruhe vor Ihrem geistigen Auge vor. Unglaublich.

Und dann die schon erwähnte Nicht-Lokalität oder auch EPR-Phänomen (Einstein-Podolski-Rosen Phänomen), von Einstein auch Spukhafte Verknüpfung genannt. Wie funktioniert das, was geht da vor sich??? Gibt es – entgegen der allgemein anerkannten „Tatsache“, dass sich nichts schneller bewegen kann als Licht – eventuell doch die mindestens 10.000-fache Lichtgeschwindigkeit, mit der manche Wissenschaftler diese unerklärliche Tatsache zu erklären versuchen? Für mich ist das ein Vorgang, der mich absolut entwaffnet.

Und zu guter Letzt: Ich fliege unheimlich gerne. Entweder mit dem Paraglider, oder hinter dem Steuer eines Flugzeugs (also als Pilot). Ein für mich unglaublich tolles Erlebnis. Ja, und Tauchen tue ich auch ziemlich gerne…

Auch Sprachen lernen bereitet mir ebenfalls viel Freude. Zum Glück habe ich offensichtlich ein ziemliches Talent dafür verliehen bekommen. Ich hoffe, Sie bewerten das jetzt nicht als („stinkendes“) Eigenlob, wenn ich Ihnen verrate, dass ich fünf Sprachen verhandlungssicher beherrsche. Und weitere vier Sprachen verstehe…

Mein Lieblingssatz?

Da gibt es mehrere. Alle haben eines gemeinsam: Der wahre, der eigentliche und tiefe Sinn erschließt sich uns erst dann vollkommen, wenn man sich die Mühe macht und gründlich – also wirklich ausgiebig – darüber und über die vielen Facetten der Auswirkung auf unsere Welt nachdenkt.

Der erste mir wichtige Satz lautet:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ (Antoine de Saint-Exupery in „Der kleine Prinz“).

Dann eine banale, doch sehr bekannte Aussage (ich bitte Sie, denken Sie wirklich mal genauer darüber nach, welche unglaubliche Tiefe sie hat und wie gewaltig sie sich auf nahezu ALLES auswirkt):

“ e = m * c² “ (Albert Einstein) (Ein Gramm Materie eines jeden Stoffes reicht aus, um einen See mit 700m Durchmesser und 4m Tiefe zum Kochen zu bringen (das sind 20 Billionen Kalorien Energie)).

Und dann eine Aussage, die meiner Meinung nach insbesondere in meinem Beruf extrem ausschlaggebend sein kann: „Phantasie ist wichtiger als Wissen. Denn Wissen ist begrenzt“ (Albert Einstein?).

Oder: „Manche Menschen bauen eine große Mauer um sich herum. Nicht, um Andere heraußen zu halten. Sondern um zu sehen, wer sich die Mühe macht, zu ihnen durchzudringen“.

Der ehemalige US-Präsident Woodrow Wilson soll einmal etwas gesagt haben, das ich persönlich schon mein ganzes Leben lang mit großem Erfolg angewandt habe: „Ich nutze nicht nur alle Gehirne die ich besitze, sondern auch alle diejenigen, die ich mir ausleihen kann“.

 

Eine Frage beschäftigte mich schon sehr früh: Wieviel Geld (also welche Summe) ist „genug“? Ich meine, welchen Betrag soll/muss man haben, um bis an sein Lebensende nicht mehr arbeiten zu müssen (die Betonung liegt auf „müssen“, denn manchen macht die Arbeit ja so viel Spaß, dass sie trotzdem noch weiter arbeiten WOLLEN)?

Reichen EUR 250.000, die man gut verzinst anlegt, so dass man von den Zinsen leben kann (wie es früher manchmal hieß)? Die jahrelange Niedrigzins-Phase hat dieser Strategie einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht, wie wir alle wissen.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Menschen, die mehrere Millionen an Vermögen besitzen, immer „noch nicht genug“ haben. Woran liegt das?

Irgendwann einmal habe ich – auf der Suche nach Antworten auf alle diese meine Fragen – von Menschen, die viel klüger sind als ich es bin (und auch viel vermögender), einen interessanten Ansatz gehört. Der lautet in etwa so: „Je weniger man zum Leben benötigt, um so weniger Kapital muss man angespart haben, damit es bis an´s Lebensende reicht“. Das schien mir einleuchtend. Hatte ich doch einen Bekannten, der die in meinen Augen sagenhafte Summe von DM 50.000,– pro Monat verdiente – und trotzdem immer über Geldmangel jammerte. Denn seine Ausgaben (für Wohnung, Autos, Yachten usw.) lagen viel höher als seine Einnahmen. Für mich war das unverständlich, war ich doch der Meinung, ein monatliches Einkommen von DM 50.000,– würde mir persönlich mehr als ausreichen, um gut über die Runden zu kommen.

Ich versuchte also, „unnötige“ Ausgaben so weit es geht zu reduzieren. Gnadenlos.

Eines Tages hatte ich DIE Erleuchtung. Es ist ja so, dass die Lebenshaltungskosten in Deutschland nicht gerade besonders niedrig sind. So begann ich damit, Länder zu suchen, in denen man WESENTLICH preiswerter (bei gleichem oder zumindest vergleichbarem Lebensstandard) leben kann als in Deutschland. Ich fand z.B. heraus, dass Ärzte in Kuba angeblich etwa EUR 25,– pro Monat verdienen sollen (ob das stimmt, habe ich nie überprüft). So gelangte ich zu der Schlussfolgerung, dass das Leben in Kuba unverschämt preiswert sein muss (ohne zu wissen, dass die Leute auf Kuba gezwungen waren, noch allerhand „Nebengeschäfte“ zu tätigen sowie verschiedene andere Tricks anwenden mussten, um überleben zu können).

Wie auch immer. Ich entdeckte ein Land, das mir zusagte (und das war nicht Kuba). Ich reiste mehrmals pro Jahr über mehrere Jahre hinweg dort hin, um dieses Land und die Menschen dort kennen zu lernen. Ich sah, dass man zum Leben etwa vier mal weniger Geld brauchte als in Deutschland. Bei vergleichbarem (oder sogar höherem) Lebensstandard. Die Menschen schienen mir freundlich, hilfsbereit und fröhlich zu sein. Und so fasste ich irgendwann den Entschluss, dort hin zu ziehen. Um ein Experiment am eigenen Leib zu versuchen (solche Experimente mache ich oft und gerne – man kann ja nur dann mitreden, wenn man etwas selbst erlebt hat bzw. von etwas eine fundierte Ahnung hat).

Ich war begeistert. Ich bekam im Supermarkt die gleichen Produkte wie in Deutschland, zahlte jedoch nur etwa ein Viertel des Preises. Noch dazu gab es im Laden Lebensmittel aus aller Herren Länder. Ich konnte Nahrungsmittel aus Australien, Japan, den USA und nahezu allen europäischen Ländern kaufen (aus Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Großbritannien, Frankreich usw.). Für mich so etwas wie das Paradies. Ich fühlte mich pudelwohl.

Dann trat nach etwa zwei Jahren etwas ein, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Das Einzige, auf das man sich im Leben wohl verlassen kann, ist die Veränderung, habe ich festgestellt. Im Laufe der Jahre veränderte sich so manches in diesem Land. Und das nicht immer zum Vorteil. Die Menschen wurden eigenliebiger, selbstsüchtiger und unfreundlicher (oder waren sie das womöglich auch schon früher und ich hatte es in meiner Euphorie nur nicht bemerkt? Oder gerät die Welt allgemein einfach nur immer mehr aus den Fugen?). Die Vielfalt der Produkte im Supermarkt nahm rapide ab, denn die Einheimischen kauften diese schlichtweg nicht und so lohnte es sich für die Märkte nicht, diese länger anzubieten. Meine Traumwelt zerplatze. Alle meine tollen Pläne fielen in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Mein Wunsch nach niedrigeren Lebenshaltungskosten verpuffte und verwandelte sich in einen Nachteil – ich musste fortan mit den örtlichen Nahrungsmitteln vorlieb nehmen, die mir überhaupt nicht zusagten. Mit alledem wurde ich nicht fertig und bekam einen ordentlichen Nervenzusammenbruch.

Nun, das war eine weitere bittere Erfahrung, die ich in meinem Leben machen musste. Man lernt eben nie aus – auch wenn man alt wird wie ein Haus.

Ich habe ein ähnliches Experiment dann noch in einem südostasiatischen Land sowie auch den USA gemacht, allerdings nur einige Monate…

 

Schreiben Sie mir doch einfach, wenn Sie noch etwas interessiert, über das ich noch nicht geschrieben bzw. das ich noch nicht erwähnt habe, OK?

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